Erstellt 2016 von  Rudolf Hanke Oper -  Konzert - Lied - Oratorien
Biografie
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Grit van Jüten
  Ideal-Verkörperung der “DAPHNE" schreibt ein anderer. Der Vollzug immer neuer Leben in den so verschiedenartigen Partien gelang Grit vanJüten nicht zuletzt durch ihr ständiges Arbeiten mit ihren Lehrern in München: Helene Lingeman,selbst eine hervorragende Hochdramatische und Lotte Lehmann- Schülerin und Marie-Theres Gernot-Heindl, an denen sie mit großer Dankbarkeit hängt. Einige der interessantesten Stationen: Amsterdam (Lucia di Lammermoor, Konstanze "Entführung") National-Oper Budapest (TRAVIATA, Konstanze) National-Oper und Smetana-Theater in Prag (zur Wiedereröffnung des renovierten Nationaltheaters als erster internationaler Gast die Titelpartie im SCHLAUEN FÜCHSLEIN, Mimi in LA BOHEME, Debüt mit Gounod's MARGARETE in französischer Sprache, Gilda RIGOLETTO in Mexico-City (DAPHNE v. Richard Strauss und Liederabende) Rio de Janeiro (MANON franz.) Tokio und Osaka(TRAVIATA und Liederabende) Boston (TRAVIATA und Konzerte) Venezuela Caracas und Maracaibo (Boheme-MIMI und Konzerte) Virginia - Verdi-Festival London, Nationaloper, ehester, Breiten, Grafschaft Kent: Liederabende, Konzerte und ATTILA - Odabella und I DUE FOSCARI Lucrezia New York - Verdi REQUIEM Die Leidenschaft der Künstlerin ist die Oper. Ihre Liebe gehört dem Liedgesang und dem Oratorium.
Fortsetzung 
                        Im Mai 1984 sang sie beim letzten traditionellen "Empfang im kleinen Kreis" in der Villa                         Hammerschmidt auf persönliche Einladung des damaligen Bundespräsidenten                         Prof. Dr. Karl Carstens und Frau Dr. Carstens - Lieder von Brahms f Mahler und                         Richard Strauss.                        Seit 1978 gehört sie keinem festen Ensemble mehr an. Attraktive Gastspiele an                        internationalen Bühnen bieten  Grit van Jüten neue interessante Partien, Inszenierungen und musikalische Arbeit, die ihrer stimmlichen Entwicklung ideal entgegenkommen. Liedgesang und dem Oratorium. Ihrer extremen Höhe hat sie eine füllige Tiefe entgegenzusetzen, womit der Wandel vom reinen Koloratursopran in den dramatischen Bereich, der sich bei der Künstlerin vollzogen hat, erkennbar und begründet ist. Sie singt die attraktiven Partien wie TRAVIATA, LUCIA, ODABELLA in Verdi1s Oper ATTILA (die gleich schon zu Beginn einen Abstieg über 2 volle Oktaven verlangt), Elvira in ERNANI, die neben großer Virtuosität und Koloraturgeläufigkeit auch heroisches Auftrumpfen erfordert, sie singt eine Mimi in LA BOHEME mit warm- herziger Innigkeit und leuchtendem Glanz (Pressestimmen zur Aufführung in der Prager Nationaloper Ostern 1985) bis hin zur PAMINA in der ZAUBERFLÖTE, die ein bedeutender Kritiker lobt: " . . . Als Ereignis des Abends.. Es dürfte' nicht allzu viele Sopranstimmen geben, die mit soviel Suggestivkraft und mit so wunderschönem Legato dieser Rolle gerecht werden. Makellose Phrasierung, eine freistfömende Mittellage mit herrlichem Piani rundeten den Eindruck ihrer perfekten Leistung ab." (Bonner Zauber-flöten- Premiere).
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